Nordby Kirke Fanø

 

 

 

 

 Die Kirche


 Gottesdienste


 Die Kirche


 Konferenz 1934


 Home


 Die Nordby Kirche

 

Die Dänische Volkskirche

Die Evangelisch-Lutherische Volkskirche ist die größte Kirche Dänemarks. Mehr als 80% der Dänen sind Mitglieder der Dänischen Volkskirche.

 

Die Kirche

Die Nordby Kirche ist in dänischer Hinsicht eine ungewöhnliche Kirche. Der Kirchenraum ist quer gestellt und ohne Aufteilung in Schiff und Chor. Ursprünglich war die Kanzel sogar über dem Altartisch plaziert, so wie es im 18. Jahrhundert modern war.Die Kirche ist 1786 gebaut. Ein Baumeister aus der Gegend, Peder Friisvad aus Varde, leitete die Bauarbeiten. Er hat einen wohl proportionierten Bau im klassizistischen Stil geschaffen. Der Kirchenbau ist ein Beispiel dafür, dass auch in den äußersten Ecken des Königreichs Architektur mit sicherem Sinn für die Ideale des späten 18. Jahrhunderts geschaffen werden konnte: Edle Schlichtheit und stille Größe.

Faltblatt mit einer Beschreibung von der Nordby Kirche finden Sie hier (pdf)

Karte

Die Vorgeschichte

Die jetzige Kirche löste die alte Gemeinde-Kirche in Rindby ab. Genauso wie die vorherige trug sie den Namen Fanö Kirche. Fanö ist ursprünglich nur der Name für den Teil der Insel, der zur Nordby-Gemeinde gehört. Die Kirche in Rindby lag auf dem Friedhof, der immer noch da ist. Es war eine traditionelle Mittelalterkirche mit Chor, Schiff und Turm. Im Laufe der Jahre wurde sie mit drei Zubauten an der Nordseite erweitert. Es ist die erste Stufe einer Entwicklung, die zu dem besonderen Kirchentyp, den man auf Fanö findet, hinführt. Auf Römö kann man immer noch dieses Stadium sehen, die alte Mittelalterkirche mit Zubauten. In der Sönderho Kirche findet man das Zwischenstadium; hier hat die nördliche Hälfte des Kirchenraumes immer noch den Charakter eines Zubaus zum Hauptschiff in dem südlichen Halbteil. In der Kirche in Nordby hat der Baumeister Altar und Kanzel zentral mitten an der Südwand plaziert und den ganzen Raum danach eingerichtet.

Die Orgel

Gebaut von Marcussen und Reuter, Aabenraa, 1844. Sie hat 12 Stimmen. Die Orgel ist der Kirche geschenkt worden von König Christian VIII nach einem Besuch in der Kirche 1842.

  Das Taufbecken

 Das Tufbecken ist in Erz gegossen in der letzten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ist somit das älteste Inventarstück der Kirche. Das Taufbecken ist von der Kirche in Rindby überführt worden.

Das Taufbecken trägt außen ein Band mit einer lateinischen Inschrift, die sowohl seitenverkehrt als af dem Kopf steht. Dort steht: "Dies ist die Taufe der Sühne / Buße". Die Wörter sind durch vier gegossene Kruzifixe getrennt. Das Taufbecken steht auf vier Köpfen, Reste von vier ganzen Menschenfiguren, die das Becken getragen haben sollen, so wie es von anderen Erzbecken bekannt ist. Vielleicht ist der fehlende Fuß und die missglückte Inschrift die Erklärung dafür, dass dieses sonst so kostbare Stück auf diese damals so verarmte Insel gekommen ist.

 

Die Kirchenschiffe

In der Kirche hängen neun Schiffe. Sie sind in den Jahren 1700 bis 1966 gebaut.

 

Übersetzung: Gurli Baransky

Foto: Torben Salling