|
Die
Kirche




|
|
|
|
Die Dänische Volkskirche
Die
Evangelisch-Lutherische Volkskirche ist die größte Kirche
Dänemarks. Mehr als 80% der Dänen sind Mitglieder der Dänischen Volkskirche.
|
|
 |
Die
Kirche
Die
Nordby Kirche ist in dänischer Hinsicht eine ungewöhnliche Kirche.
Der Kirchenraum ist quer gestellt und ohne Aufteilung in Schiff und
Chor. Ursprünglich war die Kanzel sogar über dem Altartisch
plaziert, so wie es im 18. Jahrhundert modern war.Die
Kirche ist 1786 gebaut. Ein Baumeister aus der Gegend, Peder
Friisvad aus Varde, leitete die Bauarbeiten. Er hat einen wohl
proportionierten Bau im klassizistischen Stil geschaffen. Der
Kirchenbau ist ein Beispiel dafür, dass auch in den äußersten
Ecken des Königreichs Architektur mit sicherem Sinn für die Ideale
des späten 18. Jahrhunderts geschaffen werden konnte: Edle
Schlichtheit und stille Größe.
Faltblatt
mit einer Beschreibung von der Nordby Kirche finden Sie
hier
(pdf)
Karte |
|
Die
Vorgeschichte
Die
jetzige Kirche löste die alte Gemeinde-Kirche in Rindby ab. Genauso
wie die vorherige trug sie den Namen Fanö Kirche. Fanö ist ursprünglich
nur der Name für den Teil der Insel, der zur Nordby-Gemeinde gehört.
Die Kirche in Rindby lag auf dem Friedhof, der immer noch da ist. Es
war eine traditionelle Mittelalterkirche mit Chor, Schiff und Turm.
Im Laufe der Jahre wurde sie mit drei Zubauten an der Nordseite
erweitert. Es ist die erste Stufe einer Entwicklung, die zu dem
besonderen Kirchentyp, den man auf Fanö findet, hinführt. Auf Römö
kann man immer noch dieses Stadium sehen, die alte Mittelalterkirche
mit Zubauten. In der Sönderho Kirche findet man das Zwischenstadium;
hier hat die nördliche Hälfte des Kirchenraumes immer noch den
Charakter eines Zubaus zum Hauptschiff in dem südlichen Halbteil.
In der Kirche in Nordby hat der Baumeister Altar und Kanzel zentral
mitten an der Südwand plaziert und den ganzen Raum danach
eingerichtet.
|
 |
 |
Die
Orgel
Gebaut
von Marcussen und Reuter, Aabenraa, 1844. Sie hat 12 Stimmen. Die
Orgel ist der Kirche geschenkt worden von König Christian VIII nach
einem Besuch in der Kirche 1842.
|
|
Das
Taufbecken
Das
Tufbecken ist in Erz gegossen in der letzten Hälfte des 15.
Jahrhunderts und ist somit das älteste Inventarstück der Kirche. Das Taufbecken ist von der Kirche in Rindby überführt worden.
Das
Taufbecken trägt außen ein Band mit einer lateinischen Inschrift,
die sowohl seitenverkehrt als af dem Kopf steht. Dort steht:
"Dies ist die Taufe der Sühne / Buße". Die Wörter sind
durch vier gegossene Kruzifixe getrennt. Das Taufbecken steht auf
vier Köpfen, Reste von vier ganzen Menschenfiguren, die das Becken
getragen haben sollen, so wie es von anderen Erzbecken bekannt ist.
Vielleicht ist der fehlende Fuß und die missglückte Inschrift die
Erklärung dafür, dass dieses sonst so kostbare Stück auf diese
damals so verarmte Insel gekommen ist.
|
 |
 |
Die
Kirchenschiffe
In
der Kirche hängen neun Schiffe. Sie sind in den Jahren 1700 bis 1966
gebaut.
|
| |
Übersetzung: Gurli Baransky
Foto: Torben Salling |
|
|